8-tägige Reise in die Sächsische Schweiz

Bei schönstem Wetter starteten wir unsere Reise mit 36 LandFrauen und 3 LandMännern in die Sächsische Schweiz. Es erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm.

So besuchten wir am ersten Tag die Festung Königstein, hatten dort eine Führung und erfuhren viel über die Festungsgeschichte. Weiter ging es zum Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz, der Bastei. Dort konnten wir zur Basteibrücke gehen, von wo aus wir einen schönen Ausblick auf die Elbe genießen konnten.

Am nächsten Tag war Dresden unser Ziel. Wir genossen eine Rundfahrt durch Dresden, besichtigten die Pfunds Molkerei, fuhren weiter über das Blaue Wunder und dann zur Innenstadt. Dort bestaunten wir die Hofkirche, die Semper Oper, den Zwinger, gingen ins Grüne Gewölbe und in die Frauenkirche.

Als nächstes stand das Erzgebirge auf dem Programm. Wir bestaunten die vielen Nussknacker in Neuhausen im Nussknackermuseum, viele schöne Holzarbeiten in Seiffen, die berühmte Seiffener Kirche und fuhren weiter nach Annaberg-Buchholz. Dort besuchten wir die Sankt Annenkirche und die Manufaktur der Träume.

Nach einem freien gemütlichen Tag fuhren wir nun zu Schloss Moritzburg, wo der Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gedreht wurde. Von dort aus fuhren wir zur Meissner Porzellanmanufaktur, wo wir eine Führung hatten. Wir konnten uns die einzelnen Schritte in der Herstellung des Meissner Porzellans anschauen und auch hinterher noch den Shop besuchen. Von dort aus fuhren wir in die Stadt Meissen, hatten Zeit zur freien Verfügung, konnten zur Albrechtsburg hinauf gehen, oder einfach ein paar Souvenirs besorgen.

Für den letzten Tag hatten wir eine Schifffahrt auf der Elbe, von den Brühlschen Terrassen in Dresden bis zum Schlosskomplex Pillnitz gebucht. Dort konnten wir das Schloss besichtigen oder einfach in dem weitläufigen Park spazieren.

Auch die Heimreise verlief gut und ohne größere Staus und so kamen wir nach einer Woche mit vielen Eindrücken wieder nach Hause zurück. 

 

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Spargelessen und anschließender Besuch des Rosendorfs Lottum

Morgens um acht Uhr fuhren wir mit 39 LandFrauen los, auf den Spargelhof Schippers. Dort angekommen hatten wir eine Führung, konnten sehen, wie Spargel gestochen und anschließend weiterverarbeitet wurde. Danach konnten wir uns am reichhaltigen Spargelbuffet bedienen und im Hofladen einkaufen. Nach dieser leckeren Mahlzeit fuhren wir weiter ins Nachbarland, die Niederlande. Dort besuchten wir das Rosendorf Lottum sowie „de Rozenhof“. Wir lernten viel über die Zucht der Rosen, bekamen leckere Rosendelikatessen zu verkosten und konnten im Rosengarten flanieren. Nach diesem ausgefüllten Tag kamen wir mit viel neuem Wissen abends wieder nach Hause zurück.

 

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25 begeisterte Grundschulkinder auf dem Lindenhof Kühn in Nisterberg

Im Rahmen des Projektes „Wäller Schnecke“, das gemeinsam von der Regionalinitiative „Wir Westerwälder“, dem Kreisbauernverband und den LandFrauenVerbänden der drei Westerwälder Kreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald ins Leben gerufen wurde, besuchten heute die dritte und vierte Klasse der Grundschule Friedewald den Lindenhof Kühn in Nisterberg.

Die „Wäller Schnecke“ ist ein Bildungsangebot für Kita- und Schulkinder mit dem Ziel, Kindern so früh wie möglich die Wertschätzung für unsere heimischen Lebensmittel und die Landwirtschaft nahezubringen.

So durften die Kinder die Viehzucht des Bauernhofes Kühn kennenlernen. Sie bestaunten neugeborene Kälbchen und ihre Mütter, junge Rinder und Bullen. Mit Feuereifer griffen sie zu Schaufel und Mistgabel, streuten Heu und fütterten die Tiere, gaben ihnen Namen. Das Größte war aber der große Trecker, mit dem Landwirt Markus Kühn die Kinder abwechselnd über den Hof fuhr. 

Zu einem Besuch schaute auch Landrat Dr. Peter Enders vorbei. Er hob noch einmal hervor, dass ihm das Projekt am Herzen liegt und bedankte sich ausdrücklich bei den mitwirkenden Organisationen. Bevor Melanie Henn vom LandFrauenVerband den Kindern spielerisch gesunde Lebensmittel näherbrachte, beantwortete Markus Kühn geduldig alle Fragen, die den Kindern auf den Nägeln brannten: „Kann ein Kälbchen sofort Gras fressen, wenn es auf die Welt kommt?“, „Ist der Papa des Kälbchens bei der Geburt dabei?“, „Wieviel frisst eine Kuh am Tag?“ Der Wissensdurst war schier unerschöpflich.

Soviel neue Eindrücke und Arbeit im Kuhstall machten hungrig und durstig. Markus Kühn und seine Ehefrau Manuela grillten Würstchen und Käse und Angelika Hees, die Vorsitzende des LandFrauenbezirks Friedewald, sorgte mit originellen Trinkbechern und Getränken für das leibliche Wohl.

Gerlinde Eschemann, die Vorsitzende des LandFrauenverbandes Frischer Wind e.V. und Vorständin Sandra Köster von der Initiative „Wir Westerwälder“ zeigten sich am Mittag rundum zufrieden und die Kinder versprachen beim Abschied begeistert „wir kommen wieder“.